Cocoa Beach

02.05.2018

Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und uns direkt auf die ca. 200 km lange Fahrt nach Cocoa Beach gemacht.

Daytona Beach

Als Zwischenstopp habe ich den befahrbaren und legendären Daytona Beach ins GPS eingegeben. Als wir so durch diesen Ort fuhren, kam ich mir vor wie Rimini. Rechts Ramschläden mit Beachwear und Gedöns, lediglich die pastellfarben Häuser erinnern an die 60er/70er Jahre. Es fehlen nur noch Marylin Monroe, James Dean und Zwelvis…ähhh Elvis im pinkfarbenen Cadillac vorm Diner. Es ist ein Anblick, als ob die Zeit hier stehen geblieben ist. Oder ich befinde mich mitten in einem Hollywood-Streifen, dessen Drehbuch ich nicht kenne. Links eine Bettenburg an der anderen. Da haben wir keine Lust zu gucken und fahren weiter.

Da die Sonne ziemlich heiß auf alle Körperteile brennt, die nicht bedeckt sind und der Flüssigkeitshaushalt im Keller ist, steuer ich nen Parklplatz an und es wird erst mal genüsslich ein Lungenbrötchen durchgepfiffen und ich exe ein Wasser. Dat perlt…nicht!!

Riesenkreuzer begrüßen uns

Die restlichen ca. 65 Meilen fahren wir dann über die Interstate, da kann ich auch mal 60 mph (ca. 110 km/h) fahren. Neben mir wird spontan ordentlich geratzt.

Ca. 10 Meilen vor unserem nächsten Stopp – das Hilton Cocoa Beach Oceanfront – begrüßt uns der erste Riesenkreuzer in Port Canaveral. Das sind Dimensionen, die kann man nicht beschreiben😳

So gegen halb zwei sind wir dann im Hotel, na super Check in-Time 4PM. Egal, ich frag mal freundlich nach und e voila…wir können schon einchecken. Ich erkundige mich nach einem Upgrade mit Beachview und das kostet 40$ zusätzlich pro Nacht. Pro Person??😳 Nein, pro Zimmer. Okay, machen wir klar. Nachdem uns die Zimmerkarten gegeben wurden, wurde uns das mit dem Frühstück erklärt und was das kostet…nun, das habe ich schon in Deutschland mitgebucht. Hat sie übersehen und stellt uns direkt die Coupons dafür aus.

Wir haben Zimmer Nr. 311 und einen fantastischen Blick. Habe spontan beschlossen hier zu bleiben🙊

Unsere Köfferchen holen wir auch direkt aus dem Auto und richten uns für die nächsten drei Nächte häuslich ein.

Der Strand wird auch direkt getestet umd für toll befunden. Schöne Muscheln gibt es hier leider nicht, aber ne Mini-Ebbe. Mit St. Peter-Ording nicht zu vergleichen.

Am Abend gehen wir noch schick in kurzen Hosen und T-Shirt essen und das übersetzen der Karte war diesmal nicht so easy. Wir hatten mit Ravioli mit einet leckeren Pilzfüllung und Käsesoße mit getrockneten Tomaten, ein Cesar-Salat (das war noch das Einfachste…brauchte ich nicht übersetzen) und gegrillten Lachs mit Zitronen- und Orangen-Cest, grünen Spargel mit Cocktailtomaten und Champions sowie kleine in Olivenöl geschwenkte Kartöffelkes, ein sehr leckeres Abendessen.

Morgen steht ein Highlight auf dem Programm: Kennedy Space Center😊

Freut euch auf meinen Bericht dazu. So long…